- KÖLSCHE LETTER -

April 30, 2008

The Gathering

Gespeichert unter: music — matha @ 1:12


Nighttime Birds

Blaubart

Gespeichert unter: K-M-S, poetry — matha @ 1:00

Wie die Wiederspiegelung des Mondes auf dem See
die Dunkelheit der Nacht romantisch verklärt,
blieb ich in der Verzauberung gefangen,
die bald einem Fluch glich

Dein Wille sich mir entgegenzusetzen
aus schlichter Widersprechung,
als müsse man mich bezwingen
Dein Spüren offensichtlich,
der Kampf verfehlt

Amazonen-Kriege
Kämpfe, so zornig
alles je geschehene Unrecht
in einem Moment
in einem Wort
in einem Gefühl
wie viele Königsmorde,
bevor der weiße Habicht erschienen ist?

April 29, 2008

a friend

Gespeichert unter: painting — matha @ 2:34

April 28, 2008

Kommentar auf Begleitschreiben/ Rettungsversuch

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — matha @ 1:43

Achtung! CS !
Es ist eine Kneipe, politische Wirkungsstätte, Meinungsmache, Treppchen für Selbstdarsteller, Medienfuzzies, Freaks, Nerds, Abzocker, Schläfer, Nickname-Giganten – Absurditätenschau in Blogohausen.
„Wollen Sie fummeln?“ schrieb man mir im Blog des Stefan Niggemeier. Nein – in Blogohausen sagt man ’schrub’. Was ist das für eine Verballhornung von einem Wort ( und einer wunderbaren Tätigkeit )? Das impliziert zumindest mir, was so manch Aufmerksamkeitssüchtiger vor seinem PC tut.
ich schrieb, schrub, schrub… das lässt Raum für Phantasie.
Aber ich gestehe – ich würde die Sache gerne erhellen; und frage mich 1) wer würde in einem fremden Blog, in dem schließlich eine email-Adresse angegeben werden muss o.g. schreiben?
2) wer würde unter dem selben Pseudonym weiterschreiben dürfen?
Wahrscheinlich fällt dies alles jedoch in die Schublade Gender und die Dosis macht, dass ein Ding ein Gift ist.
Um eine Erfahrung reicher, halte ich mich nun an Nietzsche – ich schreibe für alle und keinen.
Von allem Geschriebenen liebe ich nur Das, was Einer mit seinem Blute schreibt. Schreibe mit Blut: und du wirst erfahren, dass Blut Geist ist.
Es ist nicht leicht möglich, fremdes Blut zu verstehen: ich hasse die lesenden Müssiggänger.
Wer den Leser kennt, der thut Nichts mehr für den Leser. Noch ein Jahrhundert Leser – und der Geist selber wird stinken.
Dass Jedermann lesen lernen darf, verdirbt auf die Dauer nicht allein das Schreiben, sondern auch das Denken.

Weiterhin frage ich mich, wer hinter all diesen Pseudonym-Nicks steht und ob ich vielleicht die ein oder andere Person kenne? Und wer Hazard war, der mir Liebeserklärungen auf einem ( inzwischen gelöschten ) Blog hinterliess? Ich überlege Kommentare nun gänzlich zu sperren.

Vielleicht sollte ich einfach dankbar sein für diesen Artikel, der mir nun Gelegenheit bot zu reagieren.

Lesung in der Backstube

Gespeichert unter: culture, events, poetry, red — matha @ 10:27


Café Franck in Ehrenfeld

April 25, 2008

T-ShirtKunst

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert, media & press, society, think about it — matha @ 7:48

by Jennifer Baumgardner

NYT
SZ

Blogohausen / Trust-Hold-Company

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert, blogosphäre — matha @ 1:33

fühle mich seit den letzten Ereignissen hier nicht mehr wohl – ich bin vor allen Dingen einer geisterhaften Welt von Nick-Name-Giganten nicht gewachsen; ins Graue hineinschreiben und dann letztlich für Menschen oder Firmen, die mich schädigen wollen
smart default & wie schnell ist man bei den Wölfen

kann nicht garantieren, dass es möglicherweise doch ab und an etwas zu lesen gibt, aber

ich befinde mich nun meist hier >
http://www.amnesty-koeln.de
oder http://www.amnesty.org/

Nachtrag: sehr passend der aktuelle Beitrag beim CCC-Radio
Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen?

Netze waren seit jeher dazu da, um Fische an’s Land zu ziehen und nicht um zu werken;
und bei sozial fällt mir online-Stalking auch nicht direkt ein

– man nehme Stift und Papier und versuche erneut die Menschen zu lieben –

April 24, 2008

drei&zwanzigster im vierten Monat

Gespeichert unter: via prompter — matha @ 3:24

Zur Feier des Tages – heute ist der Welttag des Buches! – heute der
Hinweis auf eine neue Website:

http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/

Zu lesen gibt es dort u. a. die „Fairlag-Erklärung deutscher,
österreichischer und Schweizer Autorenverbände“ des Aktionsbündnisses für
faire Verlage. Diese Erklärung wurde heute Vormittag auf einer
Pressekonferenz in Köln verkündet.
Gewarnt wird darin vor den Gefahren einer Veröffentlichung in so genannten
Druckkostenzuschussverlagen/Selbstzahlerverlagen bzw. Pseudoverlagen.

Bereits vor der Veröffentlichung der Fairlag-Erklärung hatte einer der
Zuschussverlage juristische Schritte gegen die UnterzeichnerInnen der
Erklärung eingeleitet. In einer Presseinformation vom 16. April meldete der
Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di unter der Überschrift „Für
Meinungsfreiheit – gegen Einschüchterung“:

[Zitatanfang:] In der gemeinsamen internationalen »Fairlag-Erklärung«
treten die Unterzeichner ausdrücklich für den fairen Umgang zwischen
Autoren und Verlegern ein, ohne dabei Verlagsnamen zu nennen. Trotzdem
droht die »Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe« den
Initiatoren und unterzeichnungswilligen Autorenvereinigungen bereits im
Vorfeld mit kostenträchtigen Prozessen und versucht, sie mit Abmahnungen
einzuschüchtern.
»Nicht allein die öffentliche Meinungsäußerung, schon die interne freie
Meinungsbildung soll juristisch unterbunden werden. Diese Vorgehensweise
hat mit einer Kultur des Wortes absolut nichts zu tun und ist ein Schlag
ins Gesicht aller gewissenhaft und seriös arbeitenden Verlage«, so [Imre]
Török [VS-Vorsitzender]. »Eine solche Art Vorzensur ist skandalös, wir
weisen sie zurück.« [Zitatende; Quelle:
http://vs.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/meinungsfreiheit]

Auf www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com finden sich neben der
Fairlag-Erklärung viele Informationen rund um das Thema „faire Verlage“.
Besonders lesenswert sind die Abschnitte „Häufige Tücken im Verlagsvertrag“
und „Woran erkenne ich einen fairen Verlag?“.

per Uschtrin

April 22, 2008

b irrepressible

Gespeichert unter: blogosphäre, drab monotony of everyday life, society — matha @ 1:40

Medium Internet – Rechnung mit der Unbekannten
nun wurde mir die Tage auch noch eine Seite – sagen wir – zugespielt, die es so eigentlich nicht geben dürfte, nachdem ich fast alles Allzumenschliches privatisiert und gelöscht habe ( was ich jetzt teilweise bedauere )… I hate Google! erwähnte ich das bereits?

ich fühle mich sowieso stets als Halbkriminelle in einer gläsernen Welt.
Security, die mir beim Einkauf nachschleicht ( so langsam sollte er mich doch kennen oder hält er obligatorisch Ausschau nach Bürgern, die Mützen und Kaputzen tragen? )
gibt es in den Geschäften meiner Wahl Überwachungskameras? kann ich dieses unbedarft das Personal fragen?
“ Haben Sie eine Kundenpayback-Karte? „
“ Nein! Haben Sie Überwachungskameras? „

Kameras in der U-Bahn, an den Stationen, Bahnhöfen.
Wenn Du Dich zu lange scheinbar absichtslos am Hauptbahnhof aufhälst, kontrolliert die Polizei Deine Personalien. erfahrungsgemäß.

mein Schreiben – ich gebe nur wieder, wie ein Abspielgerät.
möge mir jedwede eigene Färbung oder Unterton verziehen werden. das ist Verschleiß.

April 19, 2008

Black Box

Gespeichert unter: via prompter — matha @ 2:54

Schon Piaget erklärte, „daß die kognitiven Strukturen, die wir ‚Wissen‘ nennen, nicht als ‚Kopie der Wirklichkeit‘ verstanden werden dürfen, sondern vielmehr als Ergebnis der Anpassung.“

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