Haben Sie Spaß am Singen? Oder könnten sich vorstellen zu singen? Dann suchen wir Sie. Wir suchen Menschen über 14, die Beschwerden über die Gesellschaft, über Politik oder über ihr Leben vorbringen möchten und die bereit sind zu singen.
Senden Sie uns Ihre Beschwerden ein und wir erarbeiten daraus ein Musikwerk. Oder besuchen Sie uns am 26. April von 14.00 bis 15.00 Uhr im Foyer der Kölner Philharmonie. Teilen Sie uns Ihre Beschwerden mit, und der Kölner Komponist Wilfried Kaets wird sie mit anderen Eingaben zu einem Text verarbeiten, den wir gemeinsam singen möchten. < Beschwerdestelle >
B. B.
Samstag, 13. September 2008 17:52
Ich finde es toll, dass Beschwerden mit Musik vorgetragen werden und nicht mit verbiesterter Miene oder gar mit schwarzem Block oder – noch schlimmer – mit braunem Sumpfhirn. Aber was ich besser fände: Nicht nur beschweren, selber was tun, ändern, Vorbild sein, Leute ermutigen die was verändern, Maul aufmachen wenn jemand andere in ihren Rechten und in der Würde verletzt – also “Arsch huh”, würden wir in Köln sagen. Insofern ist es gut, wenn Rüttgers das fördert, aber Rüttgers steht hier nicht für CDU oder irgendwas ähnliches – er steht für WIR in NRW. Und da hätte auch Johannes Rau, Heinz Kühn, Ex-Innenminister Schnoor, Burkhard Hirsch und andere tolle Menschen bei uns die Freude – oder haben sie. Denke ich. “Das Grundgesetz ist ein großes Angebot…” (Bundespräsident Heinemann). Das war vor der Wende zu einer versuchsweisen Demokratisierung Deutschlands. Omen?!
Kommentar von B. B. — September 13, 2008 @ 5:54
schon mal braucht es engagierte Mitstreiter – ich denke es ist evtl. ein geeigneter Ort diese zu treffen bzw. zu finden.
& singen macht die Seele frei!
mit Parolen aus der Tagesboulevard-Presse kann ich allerdings nichts anfangen.
oder sollten sie mit dem “Arsch huh” die KünstlerInnen-Initiative gemeint haben?
Kommentar von matha — September 13, 2008 @ 8:35