- KÖLSCHE LETTER -

August 20, 2009

Mahnwache Nataljia Estemirowa

Gespeichert unter: A.I., Cologne, demonstration, media & press, politics — matha @ 7:30

zur Ermordung der russischen Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin

> am nächsten Sonntag, 23.8. Mahnwache in Köln auf der Domplatte, 16-17 UHR

siehe auch/ mehr Infos

Juli 21, 2009

Frank McCourt

Gespeichert unter: literature, media & press, rememerable — matha @ 10:38

tagundnachtauchimsommer kürzlich erst gelesen, auch ‘Die Asche meiner Mutter’ unvergessen
Frank McCourt, ein grossartiger Schriftsteller ist tot (taz)

Juli 17, 2009

und wieviele Freunde hast Du?

Gespeichert unter: blogosphäre, media & press — matha @ 2:15

eine kritische Auseinandersetzung mit MySpace

Diese ganzen Verbindungen und die Vernetzung sind ein wesentlicher Bestandteil vom Konzept MySpace. Durch die Öffentlichkeit dieser Vernetzung ist ein Teil des sozialen Netzwerks offengelegt und kann ausgeschlachtet werden. Das ist ein weiterentwickeltes transparentes Instrument gerade in Zeiten wachsender Überwachung. (siehe dazu: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,420514,00.html)

Zum anderen basteln wir mit der Nutzung und Ausweitung von MySpace mit an der Ausweitung der Macht und den finanziellen Gewinnen der Fox Interactive Media, zu der MySpace gehört. Fox wiederum gehört zur News Corporation, die ihre Medien bewusst für eine rechtskonservative Meinungsbildung einsetzt. (vgl dazu:
http://www.stern.de/politik/ausland/:10-Jahre-Fox-News—Konservative-Krawallbude/573532.html und http://www.nzz.ch/2004/10/22/em/article9W3X2.html)

Der Vorteil, den NutzerInnen von kostenlosem Webspace haben, wird weit übertroffen von dem Vorteil, den die Fox Group von unserer Mitwirkung hat. Durch unsere Arbeit an unseren MySpace-Profilen und die regelmäßige Nutzung dieses Netzwerks liegt der Marktwert von MySpace zur Zeit bei 6 Milliarden US Dollar.

Gerade im Musikbereich entwickelt MySpace zur Zeit eine starke Hegemonie. Viele Bands/Artists haben gar keine eigenen Websites mehr, sondern geben sich mit einer MySpace-Seite zufrieden. Dabei ist der Webspace, den wir bei MySpace bekommen, extrem vorgeformt. Und die Inhalte, die auf MySpace gestellt werden, werden überwacht und gegebenenfalls zensiert. So wurden verschiedene Seiten geschlossen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Konzept passten.
(mehr dazu: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/370095)

Juni 24, 2009

das Musik-Universum braucht Hilfe

Gespeichert unter: blogosphäre, culture, media & press, music, society — matha @ 12:47

Wie Ihr wisst, hängt Wohl und Wehe der kleinen lokalen Musikszene davon ab, bei Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die Kosten überschaubar zu halten. Ein großer Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr zum Nachteil von uns „Kleinen“ (Veranstaltern wie Urhebern). Das liegt daran, dass nur die „Großen“ im Vorstand sitzen.

Nun ist es so, dass die Umsätze und Gewinne aus dem Verkauf von Tonträgern seit einigen Jahren massiv eingebrochen sind. Die GEMA kriegt das natürlich auch zu spüren und setzt nun auf den einzigen Musik-Sektor, in dem überhaupt noch Geld zu verdienen ist, nämlich die Live-Musik. Vielleicht habt ihr in den vergangenen Monaten mitbekommen, dass die GEMA beabsichtigt, ihre Gebühren um 600% zu erhöhen (das ist kein Witz!!! nachzulesen u.a. unter: http://www.handelsblatt.com/technologie/webwatcher/konzerte gema-fordert-600-prozent-mehr;2136841 und http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,604491,00.html).
Die Begründung dafür lautet sinngemäß, dass die Internet-Piraterie Schuld an der Misere ist.
In Wirklichkeit ist es so, dass die Abrechnungsmethoden der GEMA jahrzehntelang gut funktioniert haben, aber für das neue Internet-Zeitalter nicht zeitgemäß sind.

Deshalb haben einige Menschen eine Petition beim deutschen Bundestag eingereicht, auf dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA überprüfe.
Der Text der Petition fordert den Bundestag dazu auf, zu beschließen, dass „das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.“

Es wäre nun nett, wenn Ihr diese Petition ebenfalls unterzeichnen würdet. (Das geht online.) Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen, wenn wir bis 17.7.09 50000 Unterschriften zusammen haben.

Bitte opfert diese drei Minuten für unsere Sache!
Sollte es die GEMA schaffen, diese (oder auch nur eine ähnliche) Gebührenerhöhung durchzusetzen, könnt ihr euch ausmalen, wer in Deutschland künftig überhaupt noch Live-Musik veranstalten wird.

Hier der Link zur Petition.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

April 28, 2009

„pro Köln/NRW“: Aftershow-Demo verboten

Gespeichert unter: media & press, politics — matha @ 10:14

Die Demo, die am 9. Mai im Anschluss an die Hauptkundgebung des Anti-Islam-Kongresses vom Barmer Platz durch die Kölner Innenstadt zur Moschee-Baustelle in Ehrenfeld führen sollte, ist vom Kölner Polizeipräsidenten Steffenhagen verboten worden. „pro Köln“ und „pro NRW“ hatten die Demo angekündigt, nachdem die Bestätigung der Auflagen für die Kundgebung durch das Verwaltungsgericht Köln bekannt geworden war.
Von Seiten der Polizei hieß es in einer Pressemitteilung vom späten Nachmittag, man habe „bereits aufgrund erheblicher Sicherheitsbedenken ‘pro Köln e.V.’ die Auflage erteilt, ihre Standkundgebung nicht auf dem Roncalliplatz, sondern auf dem Barmer Platz abzuhalten.“ Eine Demonstration durch die Innenstadt ließe sich „durch die Polizei noch weniger schützen“.

„pro Köln“ betitelte eine Stellungnahme auf der eigenen Internetseite mit den Worten „Linksextreme Gewaltandrohungen zahlen sich aus“ und kündigte für den morgigen Mittwoch eine Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht an. indymedia

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WE DON’T NEED THIS FASCIST GROOVE THANG

April 8, 2009

BGE

Gespeichert unter: media & press, politics — matha @ 6:53

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ermöglicht jedem Bürger, in Würde leben zu können, seine Existenz und Grundbedürfnisse zu sichern und an der Gesellschaft teilzuhaben. Es steht jedem frei, einen unbeschränkten Betrag hinzuzuverdienen oder auf Erwerbsarbeit zu verzichten. Jeder kann sich die Tätigkeit auswählen, die ihm sinnvoll und wichtig erscheint. Jeder Bürger hat einen lebenslangen individuellen Rechtsanspruch auf das BGE, es wird ohne Prüfung der Bedürftigkeit monatlich ausbezahlt.

Bundesagentur für Einkommen

Antrag

Februar 12, 2009

Persiflage-Wagen für Menschenrechte

Gespeichert unter: A.I., media & press, politics — matha @ 12:34

Das Komitee ist eine Kooperation mit der Menschenrechtsorganisation Amnesty International eingegangen. Mit einem Persiflage-Wagen soll beim Rosenmontagszug das „Guantanamo-System“ kritisiert werden.
Die USA ruhen sich ruhigen Gewissens in einer Hängematte unter Palmen aus. Aber hinter ihrem Rücken geht das Foltern in anderen Gefängnissen weiter. Das wird auf einem bislang geheim gehaltenen Persiflage-Wagen im Rosenmontagszug dargestellt, der einen an eine Wand gehängten Gefangenen zeigt.
Nicht obwohl, sondern erst recht, weil das prominenteste Lager, in dem Häftlinge unter Menschen unwürdigen Bedingungen leben müssen, geschlossen werden soll, wird in dem Entwurf von Thomas Willmann mit dem Titel „Totale Globalisierung“ ein weltweites „Guantanamo-System“ kritisiert. Zu dem Thema entschied sich Zugleiter Christoph Kuckelkorn nach Beratungen mit der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, mit der das Festkomitee dazu eine Partnerschaft geschlossen hat. (mehr…)

Februar 3, 2009

Trendsport

Gespeichert unter: media & press, politics — matha @ 3:40

images1 vielleicht sollten sie sich über Verbotsschilder für öffentliche Veranstaltungen Gedanken machen?
- nach den Protesten gegen Sarkozy mit begleitenden Schuhwürfen nun heute auch Wen Jiabao bei einer Rede in Cambridge
„Ich sollte nicht nur auf jene achten, die ihre Hand heben, sondern auch auf solche, die ihre Schnürsenkel aufschnüren.“

Januar 16, 2009

Entropa

Gespeichert unter: art, media & press — matha @ 1:41

klingt wie Mitropa – und sieht man in Deutschland nicht ‘Die wilde 18′ oder eine Andeutung des Hakenkreuzes oder…?

entropa11

Januar 14, 2009

Federwelt Dez./ Jan.

Gespeichert unter: literature, media & press, via prompter — matha @ 3:11

Das Dezember/Januar-Heft der „Federwelt“ enthält u. a. folgende Beiträge:
- Special: So arbeiten Literaturagenturen!(24 Seiten Wissen satt)
- Manuskriptbörsen im Internet
- Klaus Teuber: Von Beruf Spieleautor („Die Siedler von Catan“)
- Personalisierte Romane – Unikate vom Fließband (Erfahrungen mit
PersonalNOVEL)
- Die Siegerstory: 10. Menü-Wettbewerb u. v. m.
Auszüge im Internet auf http://www.federwelt.de

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