- KÖLSCHE LETTER -

Juli 22, 2009

Es gibt kein richtiges Leben im Falschen

Gespeichert unter: film, philosophy — matha @ 12:59

Dokumentation über Theodor W. Adorno 1903 – 1969 (Wikipedia)
von Br Alpha, 42min.

April 12, 2009

Zitat Khalil Gibran

Gespeichert unter: art, philosophy, quotation — matha @ 9:42

Die Aufgabe der Kunst besteht darin, die Natur zu erfassen und das, was sie enthält, denen zu offenbaren, die nicht von sich aus darauf kommen. Sie soll die Seele eines Baumes ahnen lassen, statt ihn möglichst genau abzubilden. Sie soll das Bewusstsein dessen, was Meer ist, wecken, statt nur schäumende Wellen oder blaues Wasser darzustellen. Die Kunst ist berufen, aus dem Vertrautesten das Überraschendste zu locken.

Februar 24, 2009

über die Zeit

Gespeichert unter: philosophy, poetry — matha @ 1:31

Nur dem Anschein nach ist die Zeit ein Fluß.
Sie ist eher eine grenzenlose Landschaft, und
was sich bewegt, ist das Auge des Betrachters.

Thornton Wilder

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Mein Reich ist klein und unbeschreitbar weit.
Ich bin die Zeit.
Ich bin die Zeit, die schleicht und eilt,
die Wunden schlägt und Wunden heilt.
Hab’ weder Herz noch Augenlicht.
Ich trenn’ die Gut’ und Bösen nicht.
Ich hasse keinen, keiner tut mir leid.
Ich bin die Zeit.

Erich Kästner

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„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz. „Guten Tag“, sagte der Händler. Er handelte mit absolut wirksamen, durststillenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr, zu trinken. „Warum verkaufst du das?“, sagte der kleine Prinz. „Das ist eine große Zeitersparnis. Man spart dreiundfünfzig Minuten in der Woche.“ „Und was macht man mit diesen 53 Minuten?“ „Man macht damit, was man will.“ „Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte“, sagte der kleine Prinz, „würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen…“

Antoine de Saint-Exupéry

Januar 15, 2009

Gedanken…

Gespeichert unter: philosophy, society — matha @ 2:53

Gesellschaftlicher Erfolg hat oft wenig mit moralischer Gerechtigkeit zu tun.

Dezember 21, 2008

Wie man wird, was man ist

Gespeichert unter: philosophy, quotation — matha @ 9:42

Wie viel Wahrheit erträgt, wie viel Wahrheit wagt ein Geist?

Irrthum ist nicht Blindheit, Irrthum ist Feigheit.

Friedrich W. Nietzsche
Ecce homo

Dezember 16, 2008

Gespeichert unter: philosophy, quotation — matha @ 3:14

Das Leben lässt sich nur rückwärts gerichtet verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.
Søren Kierkegaard

Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten.
Demosthenes

November 26, 2008

to nietzscherise

Gespeichert unter: philosophy, quotation — matha @ 12:01

nietzsche

Man hat die Realität in dem Grade um ihren Werth, ihren Sinn, ihre Wahrhaftigkeit gebracht, als man eine ideale Welt erlog.

aus: Ecce Homo

November 4, 2008

7 kosmische Prinzipien

Gespeichert unter: philosophy, quotation — matha @ 11:36

Das Prinzip der Entsprechungen oder Analogien ( 3 )

Wie oben – so unten, wie unten – so oben.
Wie innen – so außen, wie außen – so innen.
Wie im Großen – so im Kleinen.

Thot, der ägyptische Gott der Weisheit
= Hermes Trismegistos, „der dreimal große Hermes“ der Griechen

Oktober 24, 2008

Karl Marx, Achtzehnter Brumaire

Gespeichert unter: philosophy, politics, quotation — matha @ 12:39

Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.
[...]
Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen. Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen.

Oktober 19, 2008

Khalil Gibran

Gespeichert unter: philosophy, quotation — matha @ 6:13

libanesisch-amerikanischer Dichter und Philosoph (1883-1931)

„Keep me away from the wisdom which does not cry, the philosophy which does not laugh and the greatness which does not bow before children.“

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