- KÖLSCHE LETTER -

Oktober 1, 2009

Das Trauerspiel von Afghanistan

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Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
„Wer da!“ – „Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus Afghanistan.“

Afghanistan! Er sprach es so matt;
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Kommandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

„Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Kabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“

Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all’,
Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
So lasst sie’s hören, dass wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
Trompeter blast in die Nacht hinaus!“

Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd’,
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,
Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

„Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan.“

Heinrich Theodor Fontane, 1819 – 1898

September 27, 2009

Wahltag

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August 30, 2009

vote!

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August 29, 2009

International Day of the Disappeared

Gespeichert unter: A.I., laws & rights, politics — matha @ 9:25

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Ratify the Convention against Enforced Disappearance NOW!

The International Convention for the Protection of All Persons from Enforced Disappearance was adopted by the UN General Assembly in December 2006.

We only need 7 more countries to ratify the Convention in order for it to enter into force.
Sunday 30th August marks the International Day of the Disappeared

In El Salvador, Ernestina and Erlinda Serrano Cruz were seven and three years old, respectively, when they disappeared on 2 June 1982.

In Guatemala, 200,000 people disappeared or were extra-judicially executed during the internal armed conflict of 1960 – 1996.

These are just a few examples of the thousands of people who have been victims of enforced disappearances around the world. Their family members and friends have no knowledge of their fate.

Stand Together and Remember the Disappeared
Call on governments to ratify the Convention! Join the movement in sending a letter to the countries we are targeting now!
James Balao, an activist working on Indigenous Peoples rights, was forcibly disappeared on 17 September 2008 in Baguio City, Philippines. He was last seen near his home being roughly bundled by armed men into a white van. One of the men who took him shouted at onlookers, and told them not to interfere because they were police officers arresting James. A court has ordered the authorities to reveal where he is, and do no further harm to him, but has not authorised his family to look for him in places of detention. He is one of hundreds of Filipinos who have been forcibly disappeared and have not been found yet .

James, a member of the Indigenous Benguet Ibaloi tribe in the Cordillera region in Northern Philippines, dedicated himself to research and fighting for Indigenous Peoples rights, particularly ancestral land rights. He contributed to the drafting of the Philippines’ Constitution. He is one of the founding members of the Cordillera People’s Alliance (CPA), an alliance of local organizations from the different Indigenous tribes in the Cordillera region.

TAKE ACTION!

Join the call to Surface James Balao and Stop Enforced Disappearances in the Philippines.

Take photos of yourself or with friends, ideally in front of a local landmark to show international solidarity, holding up a message such as: „End Enforced Disappearances — the world is watching“ or „Where is James Balao?“

The photos will be used as part of an international solidarity campaign on the one-year anniversary of James’ disappearance. Email photos to philmasteam@gmail.com or online.communities@amnesty.org by 31 October 2009.
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August 20, 2009

Mahnwache Nataljia Estemirowa

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zur Ermordung der russischen Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin

> am nächsten Sonntag, 23.8. Mahnwache in Köln auf der Domplatte, 16-17 UHR

siehe auch/ mehr Infos

Mai 1, 2009

Köln stellt sich wieder quer

Gespeichert unter: politics — matha @ 11:24

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09.05.2009, 10:00 Uhr:
Köln stellt sich quer: Kundgebung auf dem Heumarkt

Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ ruft alle Menschen dazu auf, sich nicht nur am 9. Mai 2009, sondern auch davor und danach mit vielen Aktionen und Veranstaltungen in den Stadtbezirken aktiv gegen Rassismus in unserer Stadt zu stellen. In den Monaten April und Mai 2009 lädt das Bündnis zu einer Vielzahl an Veranstaltungen ein. Am 8. Mai wird eine zentrale Veranstaltung unter dem Titel „8. Mai 1945 – 2009. Aus der Geschichte lernen: Die Kölner Friedensverpflichtung leben!“ statt finden.

Am 9. Mai wird ab 10 Uhr eine Auftaktkundgebung auf dem Heumarkt durchgeführt. An dem gleichen Tag findet auf dem Roncalliplatz der Europatag statt.

EL-DE Infos

Gespeichert unter: blogosphäre, politics — matha @ 11:00

logo_elde-info
Mit zahlreichen Veranstaltungen in verschiedenen Stadtteilen wenden sich Organisationen des
Bündnisses „Köln stellt sich quer!“ an die Kölner Bevölkerung: Aufklärung statt Hass,
Informationen statt Demagogie, Argumente statt Vorurteile. Dafür stehen Kölner Kirchen und
ihre Gemeinden, Religionsgemeinschaften, demokratische Parteien, Gewerkschaften,
Jugendinitiativen, Bildungseinrichtungen. Beiliegende Veranstaltungsübersicht informiert euch /
Sie über die vielfältigen Angebote vom 25. April bis 28. Mai 2009.

„Extra-Ausgabe“ der EL-DE-Infos zum Download mit Informationen zum Bündnis „Wir stellen uns quer – Kein Rassismus bei uns in Köln“ [Link]

April 28, 2009

„pro Köln/NRW“: Aftershow-Demo verboten

Gespeichert unter: media & press, politics — matha @ 10:14

Die Demo, die am 9. Mai im Anschluss an die Hauptkundgebung des Anti-Islam-Kongresses vom Barmer Platz durch die Kölner Innenstadt zur Moschee-Baustelle in Ehrenfeld führen sollte, ist vom Kölner Polizeipräsidenten Steffenhagen verboten worden. „pro Köln“ und „pro NRW“ hatten die Demo angekündigt, nachdem die Bestätigung der Auflagen für die Kundgebung durch das Verwaltungsgericht Köln bekannt geworden war.
Von Seiten der Polizei hieß es in einer Pressemitteilung vom späten Nachmittag, man habe „bereits aufgrund erheblicher Sicherheitsbedenken ‘pro Köln e.V.’ die Auflage erteilt, ihre Standkundgebung nicht auf dem Roncalliplatz, sondern auf dem Barmer Platz abzuhalten.“ Eine Demonstration durch die Innenstadt ließe sich „durch die Polizei noch weniger schützen“.

„pro Köln“ betitelte eine Stellungnahme auf der eigenen Internetseite mit den Worten „Linksextreme Gewaltandrohungen zahlen sich aus“ und kündigte für den morgigen Mittwoch eine Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht an. indymedia

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WE DON’T NEED THIS FASCIST GROOVE THANG

April 17, 2009

Antifa

Gespeichert unter: KÖLSCHE LETTER, demonstration, politics — matha @ 6:31

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Am 9.Mai 2009 – zum Europatag – will die rechtspopulistische Partei “Pro Köln” ihren im September gescheiterten „Anti-Islam-Kongress“ wiederholen. Nach dem Desaster geben sich dabei die „Haiders vom Rhein“ kämpferisch, unter dem Motto: „Wir sind das Volk!“ sollen über zweitausend Rechtspopulist_innen gegen „Islamisierung und Überfremdung des christlichen Abendlandes“ nach Köln kommen. Gegen diesen Event mobilisieren eine ganze Reihe von linken & zivilgesellschaftlichen Playern. Jedoch geht es dieser „kölschen Volksfront“ nur um die Rettung von Demokratie & bessere Nation. Daher ruft der Antifa AK Köln dazu auf, statt mit den kölschen Jecken gegen Rechts zu schunkeln am 8.Mai die Kritik am staatsbürgerlichen Geschichtsrevisionismus, der Abfeierei der Nationen Europa & Deutschland auf die Straße zu tragen.
Darum: 8. Mai, 19 Uhr, Vorderplatz HBF KÖLN

Neuer rassistischer „pro Köln“-Kongress? Wir kommen!
Aufgestanden! Hingegangen! Abgepfiffen!
http://www.hingegangen.mobi

Gespeichert unter: A.I., demonstration, politics — matha @ 8:25

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Ohne Frieden kann es auch keine Freiheit geben. Krishnamurti

Website > WELTWEITER MARSCH FUR FRIEDEN UND GEWALTFREIHEIT

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