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Armes reiches Kind,
dass Du mit Menschen spielen musst
belauernde Blicke voll Nervosität
wartend auf Spannung,
die sich entläd
verheißungsvolle Lügen
der Narr gekonnt spricht
faulige Ähren in düstrem Gesicht
fatal-berechnende Attraktion
für den Tageslohn
Marionetten-Moloch, kreuzverstrickt
karpfenmäulig erstickt
Verehrtes Hochseegericht!
Der Schmerz allein
sagt mir -
die Frucht vom Baum
der Erkenntnis
war nicht Jupiters Geschöpf
muss bitter gewesen sein
Der Zweifel nagt leise
auf seine ganz eigene Weise
die Ratten längst da
seht Ihr sie nicht?
zerkratzen mir
nächtens das Gesicht
Das Ungeziefer haust
mit Verzücken
in Euren Perücken
Hohes Gericht!
ich nehme das Urteil an
will fort
gehe freiwillig
von Bort
Ihr beherbergt
Diebe und Halunken
wie tief
seid Ihr gesunken?
Edelmänner -
gibt’s hier nicht
zuletzt klag’ ich Sie an,
olles Gericht!
LALALÜ
Ich steche nun allein in See
zu der Elephanten-Bay
Ich sage: wer Lyrik schreibt, ist verrückt,
wer sie für wahr nimmt, wird es.
die schreib-volle Auseinandersetzung mit dem Seienden,
denn sie spannte die Wunde wie einen Drachen in die Luft
und probte den Ausbruch in ein anderes Gefängnis
mich zu berichtigen, an der Kritik zu partizipieren
trotz dessen das Individuelle der eigenen Persönlichkeit
im Gesellschaftskonzept stets in Frage gestellt,
die zu erwirkenden Grenzen mehr als Symbolismus
in einer kommunikativen Struktur,
um in den Künsten zu erbeben
- lyrische Himmel zertanzen -
Shirky, Professor an der New York University spricht wie selbstverständlich u.a. über die Nachhaltigkeit von Liebe im Internet - sehenswert!
ELEKTRISCHER REPORTER
“Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren.
Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.
Du sagtest, dass Menschen sich ändern können
und Du sagtest es so, dass ich es immer noch glaube

Bronzeplastik Spökenkieker von Rudolf Breilmann, eine Stiftung der Vereinigung Niederdeutsches Münster, im Freilichtmuseum Mühlenhof
Als Spökenkieker werden im westfälischen und im niederdeutschen Sprachraum, speziell im Emsland, Münsterland und in Dithmarschen, Menschen mit „zweitem Gesicht“ bezeichnet. Der Begriff Spökenkieker kann dabei in etwa mit „Spuk-Gucker“ oder „Geister-Seher“ übersetzt werden. Spökenkiekern wird die Fähigkeit nachgesagt, in die Zukunft blicken zu können.
- oder ‘Wenn der Deal mit Dirk Bach klappt, dann kannst Du auch Schampus trinken, Baby!’ -
Ich nehme mal den Artikel (Work-Wife-Balance) der SZ, um ein paar Themen abzuarbeiten.
Männer hören Frauen einfach nicht und schon gar nicht, wenn es nicht ins Schema passt. Da wird es zum Ende oft plump oder schlicht peinlich. Siehe Story Stefan Niggemeier - seltsamerweise gibt es nun keinen Polyphem mehr und der peitsch-Blog (man beachte den Namen!) ist auch abwesend. Wer zum Teufel war/ist Nobilitatis? Vielleicht spielt ja auch Herr N. mit bei Good Cop-Bad Cop, jedenfalls dachte ich das nach der Geschichte und prompt kam genau diese Redewendung einen Artikel weiter… nur in einem anderen Zusammenhang. Wieder ein Negativbeispiel für Synergie. Liest er nicht immer mit? Dachte ich zumindest - leider meldete sich kein Operator, als ich angemacht wurde.
Learning by doing?
Ach, wie gern hätt ich ein Screenshot. Ich würd’s an die BILD verkaufen. Um dann wegen falscher Berichterstattung in den BildBlog zu kommen? So wäre der Kreis zumindest geschlossen.
Stets Zweideutigkeiten abzuwehren ist auf die Dauer anstrengend.
Ich kann selten sein, wie ich will. Und der Handlungsspielraum hat sich drastisch reduziert.
Schon zu oft verbrannt.
Ich wollte schon immer zu einem Kellner ’strumpet’ sagen; er hat’s verdient. Auch so ein Tripod. Lieblingsbar ist nun erstmal passé.
Not to forget: TShirt von Scarleteen bestellen! Akzente setzen - mal sehen, was dann passiert.
Und nochmal Vom weiblichen Ungehorsam lesen.
Und vielleicht bei Herrn Schmidt melden? wurde mir doch hier geraten
to b continued?
Es passiert. Schätzungsweise aus dem Flow heraus. Sympathie ist die Hauptmelodie - wer gibt da schon auf die Wortwahl acht?
Als würde man sich der Harmonie wegen nicht mehr über Politik streiten dürfen; es sei egal, man könne ja doch nichts bewirken, es ist schon alles gesagt worden 1000 x, vor 15 Jahren…
‘Es könnt’ schief gehen’ ist der ungesagte Satz.
Renaissance gibt’s ab jetzt nicht mehr, kein Wandel, die Welt dreht sich langsamer.
Einige trudeln mit, halten sich am alten Brei.
Wer braucht schon klare Worte als Korrektiv, und dann auch noch von Frauen.
Da ist schnell mal was Sexistisches gesagt.
Als wenn es darum ginge.
Schon wieder.
Worte platzen wie Springfluten in den Kreis; mit Gischt bekleckert machten sie sich auf, um die Reste der Nacht zu sichern.
Standortbestimmung.
im Zuge der neuen Technologien sollte es doch nun auch eine Trojaner-Selbsthilfegruppe geben.
das bisherige ergoogelte Ergebnis war niederschmetternd = 0
also, ich habe einen - auf jeden Fall.
nur um Unerklärbares erklärbar zu machen. aber ich lebe damit, vielleicht gewöhnt man sich dran.
“Lebendiges Wasser muss sechs Ecken haben“, das hat Masaru Emoto nach acht Jahren Forschungsarbeit und über 10.000 Fotos von Wasserkristallen herausgefunden. Wer sich Emotos Wasserkristallbilder in seinem Buch ansieht, entdeckt die verschiedensten Ausformungen, von einfachen Vierecken bis hin zu feingliedrigen Kristallen, die schöner glitzern als Diamanten. Die Unterschiede ergeben sich aus der Herkunft des Wassers. Stadtwasser ist meist matt, nur sehr einfach geformt oder ohne jegliche Struktur. Quellwasser hingegen zeigt leuchtende symmetrisch geformte Kristalle, ähnlich wie Eisblumen an Fensterscheiben. Mit diesen Aufnahmen hat die Arbeit des japanischen Wasserforschers begonnen. Interessant wurde es vor allem aber, als Masaru Emoto angefangen hatte, dem Wasser Musik vorzuspielen und den Wasserflaschen Worte aufzukleben. Musik wie auch die auf Papier geschriebenen Worte veränderten die Wasserkristalle. Bei Mozart, Chopin und Bach bildeten sich helle Kristalle, bei Heavymetal zeigt das Bild eine wirre Formation, bei der der Kristall auseinander gebrochen zu sein scheint.
oder auch das Reis-Experiment:
Fernsehgebrabbel der Medienklon-Generation, prozentgeschwenkt
getränkt, ertrunken in Grenzenlosigkeit










