das Schönste an dem Blog sind doch die vorgefertigten Meinungsangebote in der Kommentarfunktion:

– heute erwähnten Sie meinen Stern, jedoch in einer unattraktiven Aufnahme der NASA

+“Weiss man eigentlich, wie und wieso die Riesenmaschine funktioniert?“
+“Ich äußere hier erst gar keine Rechtschreibkritik mehr, sie wird mir ja doch nur wieder wegzensiert.“
+“Das kann man ja auf fast allen Gebieten derzeit beobachten: Esoterik schlägt Vernunft: Alles wird gut, doch nichts wird besser.“
+“Nichts ist gewiss. Die Sicherheit des Wissens um die Existenz des eigenen Bewusstseins ist nämlich leider auch nicht hundertprozentig. Denn die Sicherheit des eigenen Denkens gilt nur für einen instantanen, völlig inhaltsleeren Jetzt-Punkt, denn alle Bewusstseinsinhalte dauern eine gewisse Zeitspanne, und was auch nur unmittelbare Vergangenheit ist, unterliegt möglicher Täuschung (auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, es ist möglich, sich über die vergangenen hundertstel Sekunde falsch zu erinnern, sich etwas einzubilden und damit zu irren). Auch das Wissen um das eigene Bewusstsein wird einem nur ausdrücklich bewusst, wenn es gedanklich formuliert ist, und auch hierfür gilt die Möglichkeit von Falschheit sprachlicher Formulierungen, von Angelerntem und Erinnerung. Worüber man sich absolut unmöglich täuschen kann, ist das nicht objektivierbare Subjekt möglicher Täuschung, ein fast nicht greifbarer, völlig augenblicklicher Existenzpunkt ohne jegliche zeitliche Ausdehnung, der einem aber sofort wieder entgleitet, sobald man ihn ausdrücklich ergreifen und objektivieren will: Das transzendentale Ich, von dem Immanuel Kant spricht. Es ist nicht, wie das empirische Ich (alle Bewusstseinsinhalte) ein Element der empirischen Welt – und somit auch nicht in Experimenten objektivierbar -, sondern ein rein formaler logischer Punkt, ein unbekanntes x. Es ist so gut wie nichts, aber dafür absolut gewiss: Nichts ist gewiss.“
+“Manche Texte machen ja hier den Eindruck, als gäbe es im Hause Riesenmaschine keinen Korrekturleser, der vor der Veröffentlichung tätig wird. Über den eigenmächtigen „Buchstabenboykott“ wollen wir mal gar nicht erst reden.“
+“Ah, Zensur, nett! Nein, ich schäme mich nicht für meinen Smiley! Und wo ist mein SZ geblieben? Was soll das denn bitte?“

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