Müller, lass das Mahlwerk an!
zur Neige geht der Protz
auf der Kante zum Leben
nähte ich
meine Nische
mein Wunder in das All
für die nächst endliche Zeit

ich habe das Tosen in den Wind geschrien
flog zwischen sterbenden Himmeln umher
ich strich die Bläue aus
und sie lachten über längst verdorbene Dinge

jedweder Gedanke – zerschossen in Fragmente
Scherbenlese der Möglichkeiten
Mosaike von Andeutungen, Fetzen
vermengten sich mit dem Sand in der Uhr
bedeckten die zweigeteilten Hälften des Kokons
während ich mich erneut in Höhen verstieg
Kulturschalen
Müller! lass das Mahlwerk an

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