Die übereinander liegenden Schichten des Gewebes, das als Umhüllung meiner Seele dient – sie scheinen bei dem anhaltenden, gräulichen Regen aufzuweichen. Das dumpfe Tropfen in der abendlichen Atmosphäre
bietet meiner inneren Aufruhr keine Beruhigung. Ich halte mich am Stift, wie an einem Anker; dieser verflüssigte Kanal. Da ich nicht weinen kann, perlen die Worte – aus dem durchlässigen Stoff dringen sie auf den Karton meines Buches.
Ich wünsche die kommende Nacht herbei und den nächsten Tag, auch dass die Zeit schneller läuft, als würde es helfen, der Schlüssel sein. Ich lese die alten Aufzeichnungen laut, höre das Brüchige in meiner Stimme und entdecke das Leben, wie es damals war, neu.

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