Spricht man außerhalb des Rheinlands über Köln, so fokussiert sich die Beschreibung der Stadt oftmals auf ein Bauwerk – den Kölner Dom. Gerne wird dem Rest der Stadt ein abschreckendes Äußeres unterstellt; manch einer spricht gar von mangelndem städtischen Profil. ( www.liebedeinestadt.de )

Kunsthochschule für Medien entwickelt Internet-Portal zur lokalen Stadtentwicklung
Von der „Wiese als Hundeklo“ über den „trostlosen Ebertplatz“ bis hin zu Orten mit einer Ansammlung unendlich vieler Kaugummi-Flecken: Jede und jeder wüsste in Köln bestimmt einen Ort oder Platz, den sie oder er gerne zum „Unort“ erklären würde.
Mit dem „Unortkataster“, entwickelt im Bereich Experimentelle Informatik unter der Leitung von Prof. Georg Trogemann an der Kunsthochschule für Medien Köln im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts, wird das Festhalten öffentlicher „Unorte“ möglich. Der Online-Nutzer erhält ein Instrument an die Hand, um Mängel bzw. „Unorte“ im Kölner Stadtbild ortsbezogen zu markieren, zu beschreiben und zu bewerten. Hinter dem Konzept steht die Überzeugung, dass die Bewohner/innen als „Benutzer/innen der Stadt“ über wertvolles lokales Wissen verfügen, das dazu dienen könnte, auf mögliche „Unorte“ in Köln aufmerksam zu machen, oder auch schon im Vorfeld der Planungsprozesse, Bürger/innen in die Weiterentwicklung des Stadtbildes einzubeziehen. Ziel des langfristig angelegten Projektes ist es, möglichst zahlreiche und vielfältige Perspektiven auf die „Unorte“ Kölns zu sammeln und diese kontinuierlich in die öffentliche Auseinandersetzung einfließen zu lassen. ( Unortkatasteramt)
KMH / Academy of Media Arts < Pressemeldung >

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