BEIRUT IST IN GERMANY!

Konzertbericht folgt

Der Auftritt und das Spiel ( nicht zuletzt mit dem Publikum ) waren brilliant, die Musik kam an keine der bisher gehörten Aufnahmen heran. Alles in allem schlichtweg genial. So etwas ahnte ich aber bereits – wer geht schon auf Konzerte ( es sei denn vielleicht aus beruflichen Gründen ) wo Langeweile herrscht. Ich war schon sehr hingerissen und hatte teilweise Gänsehaut.
Tosender Applaus zwischen den Stücken. Und kleine Gags von Zach Condon zwischendurch um die quasi greifbare Spannung im Saal aufzulockern. Und Köln findet er übrigens schöner als Berlin. Was er wohl in Berlin sagt…?
Aber ich habe es bereits dort bereut sie nicht in der Kulturkirche vor 2 Jahren gesehen zu haben.
Für Nicht-KölnerInnen: die Philharmonie ist ein großer Hörsaal und erinnert einen irgendwie stets an die Uni.
Mit all seiner Unruhe, ständigen Toilettengängen etc., wenn man -wie ich- im Mittelfeld sitzt. Das nächste Mal vielleicht besser (wenn möglich) in die erste Reihe. Oder auf ein Konzert, wo mensch tanzen kann. Beirut in dieser Form, wie zu einer Klassik-Aufführung, ist einfach unvereinbar.
Standing Ovations als die Band zwei Mal viel zu früh in den Backstage-Bereich verschwandt, um sich dann jeweils für ein paar Stücke herausbitten zu lassen. Na – sie können es sich erlauben, habe ich mir gedacht. Das Spiel mit dem Publikum.
Zum Schluss lösten sie dankenswerter Weise die strenge Form des Saales auf und haben die Leute nach vorne geholt. Party auf der Bühne für die letzten Stücke. Wow.

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