„In der Millionenstadt Köln leben in der Mehrzahl Menschen, die keine Millionäre sind, und eine große Zahl Menschen, die von existenzieller Armut betroffen sind. Geld für (kritische) Kultur gibt es nicht mehr – auch nicht für die seit über 30 Jahren in Köln wirkende Gruppe Arbeiterfotografie. Sind Millionäre eine verfolgte Minderheit? Oder sind Arme eine verfolgte Mehrheit? Die Mitwirkenden der Kölner Arbeiterfotografie verleihen im Rahmen der Ausstellung ‚Arme Stadt – reiche Stadt‘ in einer feierlichen Zeremonie das Kölner „Armutszeugnis“ an Oberbürgermeister Jürgen Roters.“ (Arbeiterfotografie)

Begleitend zeigt die Ausstellung „Arme Stadt – reiche Stadt“, wo und wie die Armut bzw. der Reichtum sich zeigen. Zum Beispiel gibt es Portraits: „Ich bin arm“ – „Ich bin reich“. Die BesucherInnen sind aufgefordert, sich mit eigenen Blickwinkeln zu beteiligen: Fotos mitbringen, Hängefläche steht zur Verfügung.

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Ausstellungshalle
Melchiorstr. 3, 50670 Köln
4. bis 7. November 2010
geöffnet täglich von 16 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt frei, mitmachen erwünscht, Spenden willkommen

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